Und nochmal und nicht besser – SPIEGEL und Laptops

Heute schlachtet SPIEGEL-Online die Laptopgeschichte noch einmal aus. Nicht minder journalistisch aufgepeppt wie der erste Artikel. Im Grunde wird wieder die selbe Geschichte erzählt. Nur eben nochmal, vielleicht damit es schlimmer wirkt. Die in meinem früheren Eintrag dazu stehenden Erwiderungen bleiben natürlich bestehen, sie sollen hier nicht noch einmal aufgewärmt werden.

Großartig finde ich die Idee, einen getrennten „Technologie-Flügel“ einzurichten, in dem gezielt der Umgang mit dem Werkzeug PC trainiert werden soll. So soll Webdesign oder „3D-Architektur“ unterrichtet werden. Das konterkariert so ziemlich jeden Versuch, die Vorzüge des kollaborativen Lernens mit neuen Medien in den Unterricht zu bringen.
Damit werden die Werkzeuge isoliert und in einen Streichelzoo gesteckt, in dem sie einzeln und ohne Kontext ausprobiert werden können. In den „klassischen Kernfächern wie Englisch, Mathe und Geschichte“ soll der Einsatz eingedämmt werden. Also gerade dort, wo kollaboratives Lernen sehr effektiv sein kann wie im Geschichtsunterricht.

Einige der Kritikpunkte werden auch im Forum zu dem Artikel angesprochen. Es tauchen überwiegend kritische Stimmen zu dem Artikel auf. Es wird dort auch auf den Artikel von Gabi Reinmann verwiesen.

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